Frankfurter Rundschau vom 11.12.2006

Oha, schweig still, mein pochend Herz. Meine erste richtige Signierstunde. Ich meine, es ist nicht das erste Mal, dass mir Leute beim Zeichnen zuschauen. Und auch nicht das erste Mal, dass ich meinen Namen schreibe. Aber dieser Nachmittag im Frankfurter Comicladen "Terminal Entertainment", zusammen mit Daniel Djanie ("Santaman"), war wirklich aufregend. Schon eine Stunde vorher bildete sich eine Schlange, um punkt 15.00 Uhr fiel der Startschuß, und als ich das nächste Mal auf die Uhr blickte, war es dreieinhalb Stunden später, ich hatte unendlich viel Kaffee intus, Hunger, mein Nacken und mein rechtes Handgelenk waren die Hölle, ich mußte pinkeln wie ein Rennpferd und ich hatte 39 Exemplare einer Independent-Produktion verkauft, die kaum beworben und von einer unbekannten Pappnase namens Ingo Römling gezeichnet wurde. Unterm Strich, meine Damen und Herren: Es war ein voller Erfolg. Ich danke Euch allen, die ihr da wart. An dieser Stelle auch Danke an Ekki Helbig vom Terminal Entertainment und Daniel Djanie. Ihr könnt hier klicken & halten und mit der rechten Maustaste speichern, um den Artikel in größerer Auflösung zu betrachten. Ein paar kleine Anmerkungen zu dem Artikel dürfen mir erlaubt sein: Mein Vater gab mir nicht Asterix-Comics, um mir das Lesen beizubringen. Das ist so nicht ganz korrekt - er nahm mich, als ich ca. 4 Jahre alt war, auf seinen Schoß und las sie mir vor. Lesen konnte ich sie dann ziemlich schnell selbst. Ahso... und "Independent" schreibt man genau so und nicht anders... und ich finde es stets faszinierend, dass die Begriffe "Comic" und "Cartoon" immer noch verwechselt werden.
Links: Terminal Entertainment, ASP, Varieté Obscur, Santaman.